Vom Pessimisten zum Optimisten - meine Geschichte und einige Tipps und Tricks

Hi Pfupfis

 

Nein, ich laufe nicht mit einer rosarote Brille rum, trotzdem nenne ich mich heute ein fast unverbesserlicher "Optimist".

 

Viele verwechseln dieses Wort mit Träumer oder so. Einer der nur nur das Schöne sehen will, und bei dem immer alles richtig laufen muss, der die doofen Erlebnissen im Leben ignoriert oder so. Aber das ist es nicht.

 

Ein Optimist hat eine positive, zuversichtliche, lebensbejahende Grundhaltung und Lebenseinstellung.

 

Der sieht nicht nur die guten Dingen im Leben, aber nimmt sie stärker war. Mit den eher negativen Erlebnissen kann er aber viel besser umgehen und "raus aus dem Wirbel" hüpfen.

 

Ganz ehrlich, erhältst du 10 Komplimente und 1 Kritik, woher richtest du automatisch deine Energie? Eben.

 

Ein Optimist macht das nicht. Er denkt eher "wow, 10 zu 1" und richtet seine ganze Kraft und Aufmerksamkeit auf die 10 "guten"... und von der einen Kritik versucht er das Beste rauszuholen, fragt sich vielleicht "was will ICH mir genau sagen, warum stört mich diese Kritik, was kann ich verändern/tun? Will ich überhaupt etwas verändern?".


Ich weiss gar nicht mehr genau, wann das alles angefangen hat... es muss irgendwann zwischen Jahr 2007 und 2010 gewesen sein.

 

Vor diesem "eine Wendepunkt" in meinem Leben, lebte ich zuerst mal als kleines schüchternes Mädchen... Irgendwann, ich denke in der Pubertät, entwickelten sich Gedankensmuster... Ich hatte nicht diese eine typische rebellische Pubertät. Meine Hormone spielten zwar auch verrückt, aber anstatt zu explodieren, schluckte ich alles runter. Es staute in mir innen. Weinen (was gut tat) war nur für meinem Bett reserviert, wenn ich eben ganz alleine war. Äusserlich war ich eher noch ruhiger, noch zurückhaltender, da ich aber das ja schon vorher war, fiel es wohl niemandem wirklich auf. Mein Gefühlschaos. Wollte ich auch nicht. Oder doch? Mmh...

 

Dann war die Pubertät vorbei und es fing an. So richtig. Ich machte mir um alle und alles Sorgen. Ich hatte Angst, dass jemandem, den ich liebe, was Böses passiere. Das etwas Grausames bevorsteht. Diese Gedanken schnürten mir den Hals zu! Denn sie wurden immer stärker. Und stärker. Zudem schlüpfte ich auch "gerne" in einer Opferrolle. Nie äusserlich. Es spielte sich immer alles innen ab. Nicht mal ein Tagebuch konnte ich schreiben, weil. Weil keine Ahnung!!! Weil man sich nicht so anstellen sollte? KEINE AHNUNG!

 

Eines Tages war es so schlimm, dass ich eine Panikattacke bekam. Im Büro. Vor dem PC. Ich bekam fast keine Luft mehr, mein Blutdruck war 100 Meter unter dem Boden (oder vielleicht doch zu hoch? Einfach nicht dort wo es sein sollte), und ich musste ins Krankenhaus geliefert werden. Asthma-Anfall? Sah nur so aus. Aber ich wusste, dass das kein normales Asthma war. 

 

Als ich da lag, auf diesem Bettchen, und es mir langsam besser ging, starrte ich die Decke an und dachte "So kann es nicht weiter gehen. Wer auch immer meine Gedanken hört, hilf mir bitte! Jetzt! Gib mir ein Zeichen. Und wenn es einfach du bist, Vali! Wach auf, hilf mir!"

 

Was ich niemals erwartet: Die Hilfe kam.

 

Nach Hause angekommen passierte es... Ich erfuhr von einem Buch - eigentlich nichts besonderes, aber ich spürte den Drang, es sofort zu bestellen. 

 

Als es endlich da war, las ich das Buch, trotz Anfangsskeptik, innert einige Stunden. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Es war als hätte ich das ganze Leben lang Durst gehabt, und endlich Wasser gekriegt. Ich nahm mir einfach die Informationen, die mir gut taten. Die sich richtig anfühlten. 

 

Und fing an... zu üben. Üben. ÜBEN. Gar nicht einfach für ein Pessimist wie ich.

 

Später kaufte ich mir noch mehr Bücher,  hab recherchiert und ich habe (aus irgend einem Grund, Zufall oder nicht), viele Menschen kennengelernt (oder angezogen?!), die auf diesem gleichen Weg waren oder hinter sich hatten, die mich motivierten weiterzumachen. Sogar in meinem Umfeld erfuhr ich von Personen, die "anders" denken und so leben, und ich wusste das früher gar nicht! 

 

Es war ein langer Weg (ich meine, dein ganzes Leben denkst du "so" und jetzt sollst du genau "anders" denken). Aber es hat sich so was von gelohnt! Mein ganzes Leben hat sich dadurch verändert und verändert sich immer wieder. Mein Umfeld hat sich verändert, einiges an Gift musste weg (ich musste mich da gar nichts tun, ausser mich auf meinem Weg bleiben), einige tolle neue Menschen durften her. 

 

Gerne zeige ich dir das eine Buch. Mein Start in einem neuen Leben. Meine "Glücksanleitung". Das war nur der erste Schritt. Aber so, so, so wichtig!

The Secret - Das Geheimnis / Rhonda Byrne
The Secret - Das Geheimnis / Rhonda Byrne

Ich werde jetzt einige Tipps mit euch teilen, die vielleicht auf so einem Weg helfen können. Oder einige Aha-Momente hervorrufen könnten.

 

Auch wenn du das heute noch nicht kannst: mach es! Übe! Tu es! Du musst dich vielleicht auch ein Bisschen zwingen. Ja... es ist Arbeit! Aber diese Arbeit ist die, die sich in deinem Leben am meisten lohnen wird.

Positiv formulieren

Konzentriere dich auf deinen Gedanken und überprüfe, ob sie wirklich immer positiv formuliert sind. Beispiel: "ich hoffe ich werde nicht krank" versus"ich bin gesund" -> Bei der ersten Variante konzentrieren wir uns unbewusst (oder doch bewusst) auf "krank", bei der zweiten auf "gesund". "Nicht" und "Nein" gelten nicht! Korrigiere deine Gedanken und beobachte was passiert...

Glücksgefühl zaubern #1

Heute entscheiden wir uns für unser individuelles Glücksgefühl. Zum Beispiel, als du dich verliebt hast, als dein Kind auf die Welt gekommen ist, als du eine liebe Person richtig lange umarmt hast, als du richtig laut lachen musstest, einfach irgend eine Situation, die dir sofort gute Gefühle gibt. Hast du es? Wie würde sich dieses Gefühl genau jetzt anfühlen? Und wenn jetzt dieses Gefühl noch stärker werden würde? stärker... noch stärker... geniess es. Tu das immer wieder, wenn du daran denkst. So ziehst du irgendwann weitere Ereignisse an, die dir dieses Gefühl wieder geben.

Glücksgefühl zaubern #2

Weisst du, wie du dich fühlst, wenn du richtig glücklich und zufrieden bist? Weisst du, wie sich das in deinem Körper anfühlt, wenn du vor Freude nicht mehr stillsitzen kannst? Wenn du Schmetterlinge im Bauch hast? Wenn ja, SUPER! Mach heute so weiter und erinnere dich in jeder freien Minute daran und schau mal wie der Tag so verläuft. Das ist meine Lieblingsübung überhaupt ;-)

Schöne Emotionen "trinken"

Jetzt mal was Spezielles... Nicht lachen! Jedes Getränk, das wir heute trinken, laden wir vorher mit einer Emotion auf (Freude, Liebe, Dankbarkeit)... wenn wir das Glas halten, strahlen wir dieses Gefühl ins Getränk rein. Und jetzt schön trinken und fühlen, wie sich diese Emotion im Körper verbreitet! 

Jammern verboten!

Heute versuchst du dich nie zu beschweren. Wirklich nie! Nicht mündlich und auch nicht gedanklich! Nimm alles so wie es kommt. Kein "Ohmann, dieses Wetter, blabla". Stop it! Schau mal was passiert... und achte darauf, wie viele Male du dich normalerweise am Tag beschwerst.

Aufmerksamkeit

Gib 100% Aufmerksamkeit für die wichtigsten Dinge anstatt 20% für alles! Konzentriere dich und aktiviere dein Bewusstsein! Wenn du etwas machst, zum Beispiel auch nur Kaffee trinken, trink es nicht einfach, sondern achte darauf. Wenn du einen Schluck trinkst, dann richte deine Aufmerksamkeit auf's Trinken, auf dem Geschmack, die Konsistenz, den Abgang,... und geniess es, langsam, keine Ablenkung! Mach mal einfach weniger aber bewusster!

Kontrolle

Du kannst nicht alles kontrollieren! Mach dir das bewusst und akzeptiere es! Trenne das, was du kontrollieren kannst, von dem, was du nicht kontrollieren kannst! Lass den Rest einfach laufen wie es soll, ohne dich Gedanken darüber zu machen. Es ist nur verschwendete Energie, glaub mir!

Freundlichkeit schenken

Das heisst, wir lächeln Leute an! Und zwar auch der motzigen Frau am Postschalter oder so... wir lächeln und wünschen ihr einen wundervollen Tag.

und zum Schluss...

Heute geht es mir gut. Richtig gut. Ich bin glücklich - eigentlich grundlos. Und dankbar! So dankbar. Dankbar, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Dankbar, dass ich trotz Skeptik weitergemacht habe. Nicht aufgegeben habe, wenn ich mal (früher mehr, dann immer weniger) richtig schlechte Tagen hatte. Wenn mal etwas nicht lief wie gewünscht. Dankbar. Für was ich habe.


Pfupfi, du bist die einzige Person in diesem Universum, die dein Leben leben darf!

 

Willst du es mit einer grauen, traurigen, selbstbemitleidenden, ängstlichen Sicht oder auf einer glücklichen, farbigen, lockeren, sonnigen auch lustigen Art leben?

 

Du entscheidest! Es liegt an dir!

 

Es hat mit deiner Einstellung zu tun! 

Beispiel: wer hat eigentlich gesagt, dass ein Montag blöd ist? Er ist ein Tag wie jeder andere, und wir sollten jeden Tag dankbar sein, dass wir es überhaupt erleben dürfen! Wie viele Montage voller Chancen haben wir in unserem Leben verpasst, nur weil es "schnell vorbei sein soll" und mit dieser Miene durch die Gegend gelaufen sind? WER hat uns das beigebracht? Im Büro merke ich immer, wenn es Freitag ist... du hörst jemand singen, jemand macht Witze, viele lachen, manche umarmen sich sogar... Jeder Tag sollte so sein.

 

Also verteile du dieses neue Happy-Friday-Virus in die Welt. Einverstanden? 

So, das war's für heute... meine Finger schmerzen langsam, ich hab schon ewig nicht mehr so viel geschrieben.


Have a nice day and think pink ;-)


XOXO

Vali

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